| Leser-Meldungen |
|
|
|
|
Folgende Hinweise verdanken wir unserem Leser Stefan Polkowsky: Callianassa sp.wurde bestimmt!Bei der in unserem Buch auf Seite 41 vorgestellte Callianassa handelt es sich um Callianassa michelottii A.MILNE EDWARDS, 1860.
Coeloma heisst nun ChaceonDie Gattungen Coeloma und Paracoeloma wurden zur Gattung Chaceon zusammengefasst. Wir bitten um Hinweise/Quellen zur Gattungsrevision.
![]() Chaceon sp. vom Lyby-Strand, Sammlung A. Paulsen Herr Ingemann Schnetler aus Dänemark hatte folgende Vorschläge und Hinweise zu den Lyby-Mollusken:. Abb. 68 zeigt nicht Fusiturris duchasteli (s. Bild) sonder Boreotrophon deshayesi (NYST, 1836). Abb. 76 Die Bestimmung als Scalaspira erratica (DE KONINCK, 1837) konnte er bestätigen. Abb. 82 zeigt vermutlich eine Streptodictyon- Art. Abb. 86 zeigt vermutlich Glossus subtransversus (d`ORBIGNY, 1852). Glossus lunulata NYST, 1835 ist eine Muschel des Mittelmiozäns. Abb. 89 zeigt vermutlich Thracia speyeri VON KOENEN, 1884. Thracia ventricosa (PHILIPPI, 1844) ist eine miozäne Art. Abb. 91: Die abgebildete Astarte kickxi NYST, 1835 wird nun als Astarte gracilis VON MÜNSTER, 1837 angesehen. Literaturhinweise zu den Lyby-Mollusken: Schnetler, K.I. & Beyer, C., 1990: A Late Oligocene (Chattian B) molluscan fauna from the coastal cliff at Mogenstrup, north of Skive, Jutland, Denmark.
– Contributions to Tertiary and Quaternary Geology, 27, 39–81, 7 figs, 4 tabs, 3 pls. Leiden. Schnetler, K.I & Palm, E., 2008: The mulluscan fauna of the Late Oligocene Branden Clay/Denmark. Palaeontos 15, 1-92. Mortsel.
Fusiturris duchasteli (NYST, 1836) Foto: I.Schnetler
Kahnfüßer wurden bestimmt.Herr Schnetler konnte die Kahnfüßer bestimmen. Abb. 93 zeigt vermutlich Fissidentalium polypleurum (SEIFERT, 1959). Abb. 94 und Abb. 95 zeigen vermutlich Antalis geminatum (GOLDFUSS, 1841)
Herr Schnetler gab folgende Hinweise zur Stratigraphie der Lyby-Strand SedimenteNach "Danish Oligocene Biotstratigraphie, Schnetler & Palmer , 2008": Das Sediment bei Lyby gehört wohl dem Vejle- Fjord- Ton an. Es wäre somit etwas jünger als die Sedimente ( Breijning-Ton) der anderen Fundorte. Es gibt eine Schichtlücke zwischen Viborg-Ton und Branden-Ton. Hier fehlen Sedimente aus etwa 4 Millionen Jahren. Der Viborg-Ton gehört dadurch in das Untere Rupel (Unter Oligozän). Zwischen Branden-Ton und Vejle-Fjord-Formation fehlen Sedimente von etwa 2,5 Millionen Jahren.
Literaturhinweise zur Stratigraphie: Michelsen, O.: Stratigraphic correlation of the Danish onshore and offshore Tertiary successions based on sequence stratigraphy. Bulletin of the Geological Society of Denmark, Vol. 41, pp. 145-161. Copenhagen, 1994-11-30.
|



